Archiv für Oktober 2009
Auch die private Krankenkasse muss keine Laser-OP zahlen
Das berichtete gestern die Nachrichtenagentur n-tv. Der Meldung lag der Fall eines Mannes zugrunde, der sich die Operationskosten von 4.300 Euro zur Korrektur seiner Fehlsichtigkeit von seiner privaten Krankenkasse erstatten lassen wollte. Die Richter des Amtsgerichts München wiesen die Klage jedoch ab.
Zur Begründung hieß es, dass man Behandlungen nicht für medizinisch notwendig befinden könne, wenn sie mit einem erheblichen Risiko verbunden seien. Diese Risiken reichen bis hin zu einer möglichen Erblindung, so die Richter. Auch bestünde die Möglichkeit, dass trotz Laser-Operation weiterhin eine Brille getragen werden müsse.
Somit sei diese die bessere Alternative, eine Weitsichtigkeit auszugleichen. Viele Patienten, die unter einer Fehlsichtigkeit leiden, dürften über das Urteil wenig erfreut sein. Denn wie auch die Richter einräumten, besteht für Versicherte grundsätzlich das Recht, zwischen unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten zu wählen und sich durchaus auch für eine teurere Methode zu entscheiden. Dennoch sehen sie sich mit den immensen Kosten für eine Laser-OP allein gelassen. Dies ist für viele oft der ausschlaggebende Grund, sich in einem anderen Land behandeln zu lassen.
Dabei sind die Risiken einer Augen-Laser-Operation heutzutage äußerst gering. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und die Schonzeit ist um Vieles kürzer als bei den meisten anderen Operationen. Ausführliche Informationen zum Thema Lasik, der am meisten verbreiteten Operationsmethode, finden Sie in unserem Themenspecial auf www.flymedic.de, Ihrer Internetplattform für Medizintourismus und Behandlungen im Ausland.
Reka Urban gewinnt erste Miss-Plastik-Wahlen in Ungarn
Anders als von Hollywood und anderen Medien oft vorgegaukelt, ging es bei dieser Miss-Wahl nicht um die natürliche Schönheit, die in uns allen steckt, sondern um die Darstellung vom Einklang zwischen dem Körper und der inneren Seele. Erste Voraussetzung war, dass die Teilnehmerinnen sich plastisch-chirurgischen Operation unterzogen hatten. So war an der Siegerin Reka Urban, einer 22-jährigen Hostess, nicht mehr vieles echt. Das Ergebnis kann sich jedoch sehen lassen, wie auch die Jury befand.
Das Thema Schönheitsoperationen wird in Deutschland noch immer gern unter den Tisch gekehrt. Wie präsent es jedoch in anderen Ländern ist, wird uns nun durch die neue Miss Plastic Hungary klar. Dabei lassen sich auch in Deutschland steigende Tendenzen verzeichnen. Immer mehr Männer und Frauen bekennen sich offen zu ihrer Unzufriedenheit mit dem eigenen Äußeren und lassen sich für ihr eigenes Schönheitsideal unters Messer legen.
Dass unsere europäischen Nachbarn lockerer mit der Ästhetischen Chirurgie umgehen, sieht man auch an der großen Anzahl von Kliniken in diesen Ländern, die Brustvergrößerungen, Fettabsaugungen oder Faceliftings durchführen. Sehr viele Deutsche entscheiden sich Jahr für Jahr für eine Operation im Ausland. Wer mehr zu diesem Thema wissen will, sollte einen Blick auf das Themenspecial zur Plastischen Chirurgie auf dem Internetportal flymedic.de werfen!